The Wiz (1978)

Mitten in der Blaxploitation-Welle der 1970er gelang einem All-Black-Riff auf den Zauberer von Oz ein gigantischer Broadway-Hit – und wurde sehr bald zum bis dato teuersten Film-Musical. New York City als Land irgendwo über dem Regenbogen verwandelte Oz in ein urbanes Phantasmagorium mit diskussionswürdigem Casting von Diana Ross bis Michael Jackson, bevor dieser King of Pop wurde.

2 thoughts on “The Wiz (1978)

  1. Hyperkeks says:

    Zu der Frage ob ein weißer sowas machen kann oder darf: Vielleicht schon, aber es geht bei dieser Frage auch immer darum, wer die Möglichkeiten bekommt, Filme zu drehen. Wer die Gatekeeper sind und wen sie durchlassen. Auch bei der Diskussion der kulturellen Aneignung oder ob CIS-Männer Transpersonen spielen dürfen – ohne Zweifel ist das gut möglich und in der Theorie scheint es ganz klar, dass jeder sich an jeder Kultur inspirieren dürfen sollte, aber wenn die Leute, deren Kultur es ist, selbst viel zu wenig davon haben – dann finde ich es sehr berechtigt, diese Entscheidungen zu kritisieren.

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  2. D. says:

    Ein kleiner Nachtrag (vielleicht kam es auch zur Sprache und ich habe es überhört, dann betrachtet folgende Zeilen als nichtig): Dass das Oz-Universum bis in die 80er hinein relativ unbekannt gewesen sei, das gilt tatsächlich nur für den Westen Deutschlands. In der DDR und den Ostblockstaaten gehörte die Reihe, die mit dem Band „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ beginnt, zu den erfolgreichsten Kinderbuchreihen überhaupt. Ob es sich dabei um ein Plagiat oder eine Nachdichtung (wie es in der Wikipedia heißt) handelt, muss jede/r für sich selbst entscheiden:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberer_der_Smaragdenstadt

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