Barbarella (1968)

Agentin Barbarella wird vom Präsidenten der Erde auf einen Trip im doppelten Wortsinne entsandt: den Wissenschaftler Durand-Durand aus dem Tau-Ceti-System „retten“. Mit entrückten Visuals, wabernder Handlung und der unverkennbaren Handschrift des Produzenten Dino de Laurentiis stellt sich die Frage: Ist das psychedelischer Eurotrash, ein Statement der 1968er Gegenkultur – oder beides?

6 thoughts on “Barbarella (1968)

  1. Bossi says:

    Uaah, Hilfe. Trash.

    Junge, Junge, was für ein Sexplotation-Filmchen. Was für billige Kulissen. Was für Unmengen an Plastik-Kitsch (man konnte es fast durch den screen fühlen). Was für eine herrlich sinnfreie Story. Man merkt die Auswirkungen der flower-power/Woodstock-Ära mit jedem frame.

    Dieser Film ist irgendwie…man möchte nicht hinsehen, kann sich aber irgendwo dieses „Kunstfilmchens“ nicht entziehen. Warum ich mir diesen Film bis zum Ende gegeben habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht mal selbst. Naja: Jane Fonda in jungen Jahren, „entpackt“ in Soft-Erotik – ein kleiner Hingucker. Das war’s aber schon mit den „highlights“.

    Uuaah…grausig. Danke, nein, aber nicht nochmal, bitte. Furchtbar!

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  2. Don says:

    Mir geht es mittlerweile auch so, Serien interessieren mich inzwischen null.

    Der Style hat auch ein bisschen was von Georges Melies.

    Professor Ping ist so ein Guru wie auch Doktor Sevrin in „Way to Eden“.

    In „Silent Movie“ redet Marcel Marceau doch aber auch! 😀

    Gab es nicht auch in „Demolition Man“ so einen Sex, der irgendwie nur im Kopf stattfand?

    Basiert das Drehbuch denn auf Episoden der Comics oder wurde es letztlich völlig neu geschrieben?

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  3. Die Dunkelelbe says:

    Ach ja, Barbarella.
    Schon seit Jahren schleiche ich um diesen Film herum, habs aber bisher nicht geschafft ihn anzugucken. Ich bin ein Kind der späten Achtziger, ich weiß nicht ob ich diesen Sixties-Trash durchhalten würde. Eigentlich schade, die gute Jane hat zumindest echt eine super Figur gemacht.
    Immerhin den berühmten Striptease vom Anfang habe ich mir schon mal reingezogen. Und was mir dabei aufgefallen ist: Ariana Grande zitiert ihn in ihrem Video „Break Free“. Insgesamt ist das ganze Musikvideo eine Homage/Persilflage an so alte Sci-Fi-Trash-Filmchen. Leute, die sich mit der Materie mehr auseinander setzen, mögen da mehr Insider erkennen. Ich fand es aber sehr schön zu sehen, dass solche alten Schoten auch in der (okay nicht mehr ganz sooo neuen, der Song ist von 2014) neueren Popkultur zitiert werden. So, und jetzt hab ich einen ungewollten Ohrwurm, Mist.

    Schönen Abend zusammen!

    Dat Elbschen

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  4. Die Dunkelelbe says:

    Oh gut zu wissen. Danke für den Link, das wird später schnabbuliert!

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